23 Weglassen, was belastet

Jeden Tag, so auch heute, begegnen uns auf Schritt und Tritt Dinge und Menschen, Substanzen und Nahrungsmittel, Geräusche und Gerüche, unsichtbare und sichtbare Einflüsse. Sie alle sind ein Teil unserer körperlichen und geistigen Nahrung. Wie wäre es, wenn du dir am heutigen Tag einmal stellvertretend für den Rest des Jahres ganz bewusst anschaust, was alles von deinem Organismus bewältigt werden muss und was wir unserer wachsenden Empfindsamkeit da eigentlich alles zumuten. Vieles davon kann sogar zu einer Last werden, die uns noch lange beschäftigen kann. Je empfindsamer wir werden, desto mehr erfordert es mit erhöhter Achtsamkeit gut mit sich umzugehen.

Wie wäre es mit einer Inventur am Ende dieses Jahres?

Hier eine kleine Liste mit möglichen Fragen für diese Inventur:

  • Was gibt es in meiner Wohnung, was ich eigentlich gar nicht mag oder kaputt ist?
  • Welche Kleidungsstücke trage ich, obwohl ich sie mir nicht selbst ausgesucht oder von einem geliebten Menschen geschenkt bekommen habe?
  • Wo und mit welcher Ausrichtung kaufe ich meine Nahrungsmittel und was ist mir dabei wichtig?
  • Mit welchen giftigen oder belastenden Substanzen bin ich im Kontakt – unbewusst und ungeschützt?
  • Mit welcher Haltung suche ich gerade Weihnachtsgeschenke für liebe Menschen aus?
  • Wo bleibe ich in Beziehungen oder Begegnungen, obwohl es mich Kraft kostet und ich mich hinterher schlecht fühle?
  • Und ganz wichtig: Welche Gedanken oder Gefühle treiben mich dazu Dinge zu tun, die ich eigentlich nicht möchte?
  • Und welche Gedanken an diesem Tag belasten und verschmutzen mich und andere?

Heute mache ich mir bewusst, wo ich im Körper und um mich herum Reinigung benötige, etwas weglassen, fortwerfen oder verändern kann, damit Platz für Neues erst einmal überhaupt geschaffen werden kann. Ich betreibe Gedankenhygiene und gehe mit diesen Fragen durch meine Wohnung, meine Küche, meinen Alltag, meinen Körper, meine Beziehungen.

Ich nehme mir die Zeit für ein Salzbad oder ein Salz-Fußbad und trinke heute bewusst reines, gesundes Wasser so viel ich kann.

Heute ehre ich meine Empfindsamkeit, indem ich mir bewusst mache, ob und wie ich mich täglich zumülle.

Ich bitte meine Höhere Macht mir zu zeigen, was ich konkret weglassen könnte, um meinen physischen Körper zu entlasten und was ich verändern kann, um mich leichter zu fühlen.

Schreibe einen Kommentar